Die, Gründung der Eiche im Jahre 1930 hatte, wie jede Vereinsgründung, ihre besondere Vorgeschichte. Lücken, die der Erste Weltkrieg in beiden Vereinen ("Eiche" und "Kraftsportverein 07") hinterlassen hatte, veranlaßte die beiden Vorstandschaften im Jahre 1919 zur Fusion unter dem neuen Namen "Athletenvereinigung 07". Parteipolitische Differenzen spalteten diesen Zusammenschluß, so daß sich im Jahre 1927 ein Teil der Aktiven von der "Athletenvereinigung 07" der Spielvereinigung anschloß und dort eine Kraftsport-Abteilung bildete.

Das Jahr 1930 brachte den Zusammenschluß aller Kraftsportanhänger. Sie gründeten am 7. Dezember 1930 mit 40 Anwesenden, die sich als Mitglieder eingetragen haben, im Lokal "Zur Reichspost" den Ring- und Stemmclub, "Eiche".

Der Verein, unter der. Führung von: Josef Litters sen., konnte sofort fertige Ringer in seiner Mannschaft aufstellen, so daß sich eine rasche Aufwärtsentwicklung einstellte. Dem technisch hervorragenden Ex-Europameister Robert Rupp war es vor allem zu verdanken, daß die Mannschaft schon im Jahre 1933 die erste Badisch-Pfälzische Meisterschaft erringen konnte und von da an über 30 Jahre zur deutschen Spitzenklasse zählte.

Von 1933 bis 1956 konnte sich der Verein 4-mal als Südwestdeutscher und 14-mal als Badischer Mannschafts-Meister eintragen.

Vorsitzende von 1930 - 1987: J. Litters sen., G. Becker, P. Weickel, A. Rupp, K. Ziegen P. Winkler, E. Dürr, K.H. Ochsenbauer, E. Sommer, K.H. Helm. 

Meistertitel von 1925 - 1987: Robert Rupp 1., z. und 3. Europameister (1. Internationaler Deutscher Meister). 1. Deutscher Meister bei den Senioren, Junioren und Jugend wurden: R. Rupp, P. Alraum, L. Weber, P. Weber, H. Partsch. Im Gewichtheben: H. Adelmann, E. Scheuermann. 1. und z. bei den Deutschen Meisterschaften im Ringen: J. Litters jun., L. Weber sen., L. Weber jun., P. Schenk, P. Weber, H. Rupp, R. Rupp, G.-Feth, A. Feth jun., M. Maslack, M. Bayer, B. Stößel, D. Braun, P. Otto, K. Knittel, W. Stoll, F. Vogrin. Im Gewichtheben: P. Wehe. Landesmeister bei Senioren, Junioren und Jugend: R. Rupp, H. Rupp, E. Sommer, P. Weickel, W. Götz, H. Denn, K. Ignar, P. Alraum, E. Rothenhöfer, J. Litters, L. Weber sen., L. Weber jun., P. Weber, W. Weber, H. Friedel, F. Friedel, Jü. Brockschläger, Je. Brockschläger, D. Braun, M. Bayer, A. Feth sen., A. Feth jun., H. Feth, K. H. Helm, A. Höchel, K. Knittel, W. Knittel, R. Litters, M. Maslack, P. Otto, H. Partsch sen., H. Partsch jun., M. Riffel, He. Rupp, B. Schlenker, K. Schmitt, ,R. Sommer, W. Stoll, B. Stößel, R. Wolk, F. Vogrin. Gewichtheben: H. Pinter. Internationale Begegnungen vor dem Zweiten Weltkrieg: Schweizer Nationalstaffel, Meistermannschaften aus Italien und Lettland. Nach 1945 waren es Meistermannschaften aus: Dänemark, Finnland, Frankreich, Jugoslawien, Luxenburg, Schweden und die Ländermannschaft von Südafrika. 

Während des Zweiten Weltkrieges wurde mit der damaligen Schüler- und Jugendarbeit, unter Trainer Willi Metz, der Grundstein für die Erfolge nach 1945 gelegt. Schiechte Trainings- und Veranstaltungsverhältnisse führten ab 1956 dazu, daß das sportliche Niveau immer schlechter wurde, und die einstmalige Meisterstaffel innerhalb 10 Jahren in die Kreisklasse A abstieg.

Der Beginn einer neuen Ära wurde eingeleitet, als der Verein 1967 in das ehemalige Mädchenheim einzog. Die Nachwuchsarbeit, unter Trainer Ernst Rothenhöfer, trug rasch seine Früchte, sodaß sich im Jahre 1973 und 1974 die damalige Jugend unter Klaus Schenkel und Johann Brockschläger als nordbadischer Mannschaftsmeister eintragen konnte, sowie bei den deutschen Mannschaftsjugendmeisterschaften 1973 einen beachtlichen 4. Platz belegte.

Mit dem Einbau der jungen Talente ergab es sich, daß die I. Mannschaft im Jahre 1972 den Aufstieg in die Landesliga schaffte. Mit der Erringung des 5. Platzes im Jahre 1975 stieg man in die Oberliga Nordbaden auf, 1977 wurde die Staffel Vizemeister und. 1978 Meister der Oberliga. Der Aufstieg zur II. Bundesliga Südwest wurde mit zwei schönen Siegen über Tennenbronn geschafft.

Von 1979 bis 1981 konnte sich die junge Mannschaft in der II. Bundesliga halten, mußten aber durch überraschende Abgänge von 2 Leistungsträgern 1982 die Staffel aus der II. Bundesliga zurückziehen, die Folge war, man wurde in die Kreisklasse zurückgestuft.

Der Ehrgeiz der verbliebenen, herangereiften Männer lies es nicht zu und man schaffte binnen 3 Jahren wieder den Aufstieg in die Zweite Bundesliga, in der Reihenfolge 1982 zur Landesliga, 1983 Verbandsligameister, 1984 Aufstieg in die Oberliga und 1985 gewann man die Qualifikation zur Zweiten.Bundesliga gegen Freiburg. In der Runde 1985/86 und 1986/87 belegte man die Plätze 7 und B.

Von den Gewichthebern des Vereins ist zu beachten: Das Gewichtheben kam bei der Eiche schon immer etwas zu kurz, sodaß erst im Jahre 1962 Josef Dzsida begann, eine Gewichtheberstaffel auf die Beine zu stellen. Im Mädchenheim verzeichnete man die ersten Erfolge. In der Saison 1970/71 wurde die Mannschaft Meister der Bezirksliga und stieg in die Landesliga auf, seitdem belegte man in dieser Klasse überwiegend vordere Plätze. Trainer und Abteilungsleiter ist Adolf Strigl.

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